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Was ist das eigentlich

Rallyesprint ist eine Kreation des ADAC!

Getrieben von der Vorstellung, das Rallyes irgendwann einmal aussterben könnten, suchte man nach Lösungsansätzen.
Es fand sich eine Alternative, die allen Beteiligten (Veranstaltern, Zuschauern und Teilnehmern) sehr gut gefällt. Seit der Einführung vor ein paar Jahren zeigen stetig steigende Teilnehmerzahlen, daß das Konzept richtig ist.

Auf Basis des Rallye-Regelwerks wird auf Strecken mit fast ausschließlich festen Belägen, ein Mix aus Rallye- und Slalomteams für den Start zugelassen. Durch diesen Mix wird das Starterfeld sehr vielschichtig bei Fahrzeugen und auch Fahrern. Rallyefahrer, von "Natur" aus eher zum spektakulären Querfahren erzogen, müssen sich manches Mal belehren lassen, dass Slalomfahrer eben nicht nur "Hütchenfahrer" sind. Die Slalomautos sind teilweise mit ziemlich ausgefeilten Fahrwerken bestückt und machen  gegenüber den hochbeinigen und etwas weicher abgestimmten Rallyefahrzeugen meist eine gute Figur.

Das dies auch für Zuschauer interessant ist, versteht sich von selbst.
Übersichtliche Strecken, weil sich alles auf einem Gelände abspielt, und nicht mit weit
verstreuten Wertungsprüfungen.
Spannende Wettkämpfe, da auch Überholmanöver vorkommen und  Zugang zu Fahrern und Fahrzeugen ermöglicht wird.

Unterschiedliche Fahrzeugklassen sorgen neben einer größtmöglichen technischen Gerechtigkeit im Wettstreit auch für interessante Gespräche bei den Zuschauern. Gestartet wird meist durcheinander, d.h. es fahren langsamere und schnelle Autos gleichzeitig und bringen somit gute Unterhaltung. Näheres zu den gängigen Fahrzeugklassen gibt es beim DMSB.

Das Preis-/Leistungsverhältnis ist wesentlich ergiebiger, als beim Slalom und auch im Vergleich zu richtigen Rallyes.
Beim Slalom ist es das ungünstigere Startgeld pro Rennkilometer zwischen 4 und 8 €, bei Rallyes und Rallyesprints sind es nur 2 – 4 € . Bei Rallyes wird aufgrund der Streckenbeschaffenheit recht häufig das Ersatzteilregal, der Lackierer oder der Schrauber konsultiert werden, beim Rallyesprint hingegen gibt es deutlich weniger Defekte.
In Summe ist der Rallyesprint also eine wirklich preiswerte Art relativ viele Rennkilometer zu fahren.

Da diese Sportart immer beliebter wird, werden auch die Veranstalter immer einfallsreicher bei den Preisen. Es gibt eigentlich immer etwas mehr als "nur" Pokale zu gewinnen. Bei den Meisterschaften sind bereits einige Sponsoren eingetreten, um die Wertungen finanziell interssant zu machen. Da werden schnell mal ein paar Tausend Mark ausgeschrieben. Um das zu gewinnen, muss man sich aber schon mächtig ins Zeug legen. Die Konkurrenz ist gut und wachsam.

Na Interesse geweckt?

 

Dann auf zum nächsten Ortsclub. Da wird euch geholfen!

 



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