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Wie alles begann!!

 

Also Sohn eines Automobilverkäufers und Motorsport Fans war es irgendwo klar, das ich mich früher oder später für Autos interessieren würde.

Den schon als Knirps hing man vor dem Fernseher und schaute DTM (Noch die gute alte Zeit mit BMW) und Formel 1. Und natürlich auch Rallye.

Als dann der Führerschein kam, kam logischerweise mein erstes Auto. Natürlich würde man nicht, wie die anderen "Idioten" unmengen von Geld in sein Auto stecken.

So zumindest die Theorie.

Naja. SO kam es das ich nach und nach zum Schrauber mutierte und immer mehr und mehr an meinen Straßenautos umbaute. Es machte auch Spaß. Vor allem ein unscheinbares Auto zu bauen, das es "faustdick" hinter den Ohren hatte.

Doch irgendwie war mir nur auf der Straße "rumheizen" zu wenig. Aber was tun? Motorsport ist zu teuer (bekommt man ja immer von alles seiten gesagt). Illegales wollt ich nicht, weil ich einfach an meinem Lappen hänge.

Durch einen zufall fiel mir ein Flyer der Rallye-Gemeinschaft Rosenheim in die Hände, auf dem Sie Fahrer für ihr Junior-Slalom-Team suchten. Da ich mittlerweile "schon" 22 war, aber diese "Juniorenwertung" bis 23 Jahre ging, war der entschluss schnell gefasst, es einfach zu versuchen. So trat ich der RGR bei und freute mich, über soviel "gleichgesinnte"! 

Zwar hatte ich keinerlei Ahnung was mich beim "Auto-Slalom" erwartet, aber es war "Motorsport". Einsatzfahrzeug war ein knallgelber FIAT Seicento mit gnadenlosen 60 PS, der nach dem Reglement der seriennahen Gruppe G aufgebaut war, den die RGR stellte!

Mein erster "Einsatz" war im März 2006 in Weilheim. Nervös wie eh und je stand ich nun da. Keine Ahnung was einen wirklich erwartet, versuchte ich nur, das ganze ohne "Peinlichkeiten" zu überstehen. Und schon nach meiner ersten Runde war klar. ICH WILL MEHR!

Diesem Tag folgten in 2006 noch 21 Weitere Slalom-Veranstaltungen und am ende sogar Platz 4 in der Nachwuchswertung. Doch schon wärend der Saison wurde klar. Ein "Clubauto" ist nett zum anfangen, aber was eigenes ist doch was anderes! Und da ich noch nie der größe FIAT-Fan war, viel mir die entscheidung auch nicht schwer! So wurde im September 2006 ein Opel Corsa B 1.4si mit 82PS gekauft.

im Winter 2006/07 wurde das Fahrzeug komplett umgebaut und rennfertig gemacht. Allerdings wollte ich auch etwas "schrauben dürfen" so das ich mich für die "leicht verbesserte"  Gruppe F entschied.

 

SO startete ich 2007 mit meinem eigens aufgebauten Opel Corsa in die Slalom-Saison. Nach anfänglichen Problemen mit Fahrwerk und Reifen stellten sich bald gute Ergebnisse ein. Wärend der Saison wurde das Fahrzeug immer weiter modifiziert, so das auch bals Klassensiege erreicht wurden. So schaffte ich es sogar, einen Sponsor für meine Einsätze zu begeistern. Über das ganze jahr fuhr ich bei 21 Slalom Veranstaltungen. Es machte mir wirklich viel Spaß, doch merkte ich auch, das Slalom zwar mein Anfang, aber nicht alles in  meiner "Motorsport-Laufbahn" sein sollte.

In der Saison 2008 startete ich wieder mit meinem Opel Corsa im Auto-Slalom.

Der Plan für die komplette Saison war eigentlich schon "verplant". Doch wie es immer so schön heist. Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Da sich innerhalb der RGR ein "führungswechsel" ergab, wurde mit sofortiger wirkung 2 Autos für das vom ADAC 2007 neu gegründete Format "Rallye-Sprint" angeschafft. Da nun hierfür wieder Fahrer gesucht wurden, wurde natürlich auch ich gefragt. Natürlich musste ich keine Minute überlegen. Denn diese Chance woltle ich mir nicht entgehen lassen!

So kam es, das ich am ersten Aprilwochenende 2008 beim Rallyesprint in Trostberg am Start war. Die Wetterbedingungen waren grauenhauft (Schneeregen und Wind). SO passierte mri schon beim besichtigen ein kleiner "Ausrutscher", welcher aber ohne Folgen blieb. So startete ich zu meinem ersten Lauf. Keine Hütchen, sondern nur der Asphalt und ich. Trotz des schlechten Wetters und einer gewissen Nervosität ließ die gefahrene Zeit hoffen, das wenigstens ein Funken "Begabung" vorhanden sei und ich mich im 2. und 3. Lauf noch würde steigern können. Doch leider hatte ein Kollge nicht soviel "vorsicht" walten lassen und vernichtete das Fahrzeug in Kurve 3 nachhaltig. Zum Glück passierte Ihm nichts, aber das Auto (ein schneeweisser SEAT Ibiza Cupra R) hatte nur noch Schrottwert.

So war das Fazit dieses tages sehr eindeutig. Ich will Rallye Fahren. Und das mit einem eigenen Fahrzeug! Da ich zwar viel Erfahrung mit der Marke Opel hatte, aber auf alle Fälle ein Fahrzeug mit Heckantrieb zum einsatz kommen sollte, begann die suche. Anfangs noch mti dem gedanken an einen Opel Manta B behaftet, entschloss ich mich im laufe der Saison (ich fuhr in 2008 9 Rallye-Sprint Veranstaltungen und 16 Slalom-Veranstaltungen), ein fahrzeug aus dem Hause BMW zu wählen. Der BMW E30 war und ist ein sehr etabliertes Fahrzeug in der europäischen Rallye-Szene. Doch wie das immer so ist, hat man seinen eigenen Kopf. Da ich schon immer optisch vom BMW e36 coupe angetan war, stand dieses schon von anfang an in der engeren Wahl. Als Klasse wählte ich die leicht verbesserte Gruppe F bis 2000ccm. Dies sei wohl der beste Kompromiss aus Spaßmaximierung und Kosteneindämmung. Da es sowohl im E30 als auch im E36 den 318is gab (ein giftiger 1.8l motor mit 140PS serie), musste eine entscheidung gefunden werden.

Nach reiflichem abwägen entschied ich mich für das BMW E36 Coupe als 318is. Eine brauchbare Basis war schneller und einfacher zu finden, als anfags befürchtet. Es rieten mir zwar sehr viele Leute von meiner Wahl ab, doch stand meine entscheidung fest.

SO wurde im Winter 2008/09 der BMW von grund auf aufgebaut. Da mein Budget leider nicht 2 Autos verkraftete, musste ich mich von meinem Slalom-Corsa leider trennenCryCryCry.

Da Zeit und geld knapp waren, schaffte ich es leider nicht pünktlich zum Saisonstart 2009 sondern wurde erst zur 3. veranstaltung einsatzfertig.

Die aufmerksamkeit war groß, da ich ja der einzige im Fahrerlager war, der mit einem BMW E36 fuhr. Die Kritiker sagten immer wieder das selbe. Zu groß, zu schwer, zu behäbig!

Die kritischen Stimmen verstummten erst, als sich 2009 die ersten erfolge einstellten und ich somit beweisen konnte, das das Fahrzeug zu mehr fähig ist, als viele glauben wollten!

 

So nahm das "Unheil" seinen Anfang. Und ich hoffe es dauert noch sehr sehr lange an!

 



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